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25.09.2018 06:56 -  Von: ak

Dritter Herforder Hansepokal

Seniorenpaare zufrieden mit den Ergebnissen im eigenen Saal

Am Samstag, den 22. September 2018, fand der dritte Herforder Hansepokal statt. Im Vereinsheim des Grün-Gold TTC Herford wurden, unter der Leitung der neuen Turnierwartin Tanja Beckmann, mehrere Standardturniere in den Seniorenklassen I und II ausgerichtet. Viele Mitglieder des Vereins halfen dabei, für einen reibungslosen Ablauf des Turniertags zu sorgen. Der erste Vorsitzende des Vereins Markus Redecker führte als Turnierleiter und Moderator souverän durch sämtliche Turniere des Tages. Christian Stejzel kümmerte sich um die Musik. Da er selbst früher in Herford trainierte, wusste er genau welche Musikauswahl es braucht, um die ehemaligen Mittänzer, Tänzer anderer Vereine und auch das Publikum zu begeistern.  

Während im ehemaligen Kinosaal fleißig getanzt wurde, kümmerte man sich im Bistrobereich des Clubhauses um das leibliche Wohl von Tänzern, Zuschauern und Wertungsrichtern. Doch die Helfer erfüllten nicht nur ihre Aufgaben. Die anwesenden Vereinsmitglieder feuerten alle startenden Paare lautstark an und sorgten so für eine überragende Atmosphäre und Stimmung. Kein Paar kam, was den Applaus und den Jubel angeht, zu kurz, auch wenn die tanzenden Herforder Paare wohl im eigenen Saal den meisten Beifall erhielten.  

Bei den Senioren I D starteten Christoph Laroche und Melanie Berger. Die beiden erreichten im kleinen Starterfeld einen soliden dritten Platz.  

Fast drei Stunden später betraten Thorsten und Silvia Kantim bei einem Senioren II B Turnier die Fläche. Nachdem sie in der Vorrunde bereits ein Paar schlagen konnten, erreichten sie das Finale. Auch hier schnitten sie gut ab und belegten einen guten vierten Platz von sieben startenden Paaren. Die beiden sind sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir unsere Trainingsleistung umsetzen konnten“, so Silvia Kantim. „Es war toll so von den Vereinskollegen angefeuert zu werden“, ergänzte Thorsten Kantim. In einem sehr gut organisierten Turnier, für das sie stellvertretend auch schon von der Konkurrenz gelobt wurden, schnitten sie im Wiener Walzer am besten ab, obwohl sie hier die wohl kurioseste Wertung des Tages bekommen haben. Jeder Wertungsrichter sah die beiden auf einem anderen Platz, sodass in dieser Wertung vom zweiten bis zum sechsten Platz alles vertreten war.   Den letzten Grün-Gold-Start des Tages machten Stefan und Silke Krüger. Sie tanzten im Turnier der Senioren II A. Wie bei anderen Turnieren zuvor, kam es auch bei ihrem Turnier zu einer sogenannten „Sichtungsrunde“. Diese wird durchgeführt, wenn nur so wenige Paare für das Turnier gemeldet sind, dass sie eigentlich direkt ein Finale tanzen könnten. Da sich das Wertungsgericht vor der finalen Wertung erst ein Bild von den Paaren machen muss, wird der „General Look“ durchgeführt. Hierbei tanzen die Paare wie im Finale alle fünf Tänze hintereinander, allerdings wird die Musik nur 45 bis 60 Sekunden gespielt, während sie im Finale eineinhalb bis zwei Minuten lang läuft.. Nach ihrem Aufstieg in die A Klasse, war es für Krügers erst das zweite Turnier. Hier konnten sie bereits einen hervorragenden vierten Platz belegen und verpassten somit, wie Kantims vor ihnen, nur knapp eine Platzierung. Dennoch ist das Turnier für die beiden gut gelaufen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, so Silke Krüger.