Starke Auftritte auf internationalem Parkett: Grün-Gold TTC Herford erfolgreich in Bremen

Beim Dance Sport Festival (DSF) in Bremen traf sich Ende Juni die internationale Tanzsportelite zu zahlreichen WDSF-Turnieren. Gleich zwei Paare des Grün-Gold TTC Herford gingen bei der WDSF Weltmeisterschaft Masters III Standard an den Start: Rainer und Sabine Nolte sowie Marco und Angela Wessel stellten sich dem hochklassigen Teilnehmerfeld mit 150 Paaren aus aller Welt. Darüber hinaus vertraten Henning Hartmann und Nadja Hartwig den Herforder Verein bei den internationalen WDSF-Turnieren und überzeugten ebenfalls mit starken Leistungen.

Für Rainer und Sabine Nolte, sowie Marco und Angela Wessel begann der Wettkampftag bereits in den frühen Morgenstunden mit Styling und Aufwärmen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von bis zu 37 Grad fanden die Paare im angenehm klimatisierten Congress Centrum Bremen optimale Bedingungen vor. Nach turbulenten Vorrunden, wie sie bei einem Starterfeld dieser Größe üblich sind, qualifizierten sich die Herforder für die nächsten Runden.

Marco und Angela Wessel erreichten die dritte Runde und belegten Platz 80, ein starkes Ergebnis in einem hochklassigen Startfeldfeld. Besonders die vergleichsweise kleine Tanzfläche mit vielen gleichzeitig tanzenden Paaren stellte nach ihrer Einschätzung eine große Herausforderung dar, die sie erfolgreich meisterten.

Für Rainer und Sabine Nolte ging es noch eine Runde weiter bis ins Achtelfinale. Mit Platz 28 erzielten sie ihre bislang beste Platzierung bei einer Weltmeisterschaft. Lediglich drei Kreuze fehlten zum Einzug in das Viertelfinale der besten 24 Paare. Auch ihre mitgereisten Trainer zeigten sich überzeugt, dass die gezeigte Leistung durchaus das Potenzial für den Sprung in die nächste Runde hatte.

Bereits am folgenden Tag stand das WDSF Open Masters III Standard auf dem Programm. Dank ihrer guten Weltranglistenposition durften Rainer und Sabine die erste Runde überspringen und direkt in der zweiten Runde einsteigen. Nach eigener Einschätzung gelang ihnen sogar eine noch bessere tänzerische Leistung als am Vortag. Dennoch blieb ihnen der Einzug ins Halbfinale verwehrt. Mit Platz 19–20 unter 88 Paaren verpassten sie die Runde der besten Zwölf. Im Nachhinein zeigte ein Blick auf den Livestream, dass sie sich in der entscheidenden Runde die Fläche mit nahezu allen späteren Finalisten teilen mussten – unter diesen Bedingungen waren die begehrten Wertungskreuze besonders hart umkämpft.

Ebenfalls starke Leistungen zeigten Henning Hartmann und Nadja Hartwig. In dem international stark besetzten Teilnehmerfeld gelang ihnen der Einzug in die Runde der besten 24 Paare. Dieses Ergebnis bewerteten sie angesichts der hohen Leistungsdichte als großen Erfolg.

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