Internationale Konkurrenz, volle Turniertage und große Emotionen: Bei den Holland Masters in Rotterdam stellten sich Paare des Grün-Gold TTC Herford der Konkurrenz bei den WDSF-Weltranglistenturnieren. Rainer und Sabine Nolte überzeugten in der Senioren III S-Standard mit einem starken Halbfinalergebnis. Alexander Wolf und Jolanthe Laubert feierten bei ihrem ersten gemeinsamen Turnier einen gelungenen Einstand und erreichten direkt das Finale.
Gelungenes Debüt für Alexander Wolf und Jolanthe Laubert
Für Alexander Wolf und Jolanthe Laubert war das WDSF Open Senior I Standard am Freitag eine besondere Premiere: Beide hatten bereits seit Jahren kein Turnier mehr getanzt und waren entsprechend aufgeregt, zugleich aber voller Vorfreude auf ihren ersten gemeinsamen Start.
In einem Feld von 13 Paaren zeigten sie eine überzeugende Leistung. Nach Vor- und Zwischenrunde qualifizierten sie sich für das Finale und belegten dort den sechsten Platz. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht und viel Potenzial für die gemeinsame Zukunft erkennen lässt. Angefeuert wurden Sie dabei von ihren Vereinskollegen Rainer und Sabine Nolte.
Lange Zeit zum Durchatmen bleibt den beiden nicht: Ende Oktober wartet bereits die Weltmeisterschaft der Senioren I in Spanien. Nach diesem ersten gemeinsamen Erfolg dürfen sie mit Vorfreude auf die nächste internationale Herausforderung blicken.

Rainer und Sabine Nolte tanzen sich in die internationale Spitze
Auch Rainer und Sabine Nolte hatten sich für Rotterdam viel vorgenommen. Nach einer verletzungsbedingten Absage im Vorjahr war es für sie der erste Start bei den Holland Masters. Die beiden WDSF-Turniere der Senioren III Standard waren stark besetzt und lockten zahlreiche Paare aus den vorderen Rängen der Weltrangliste an.
Am Freitag gingen 57 Paare an den Start. Rainer und Sabine Nolte steigerten sich von Runde zu Runde und erreichten Platz 13. Der Einzug ins Halbfinale war zum Greifen nah. Lediglich ein einziges Kreuz fehlte. „Bei dem stark besetzten Feld war Platz 13 bei 57 Paaren aber völlig in Ordnung für uns“, resümierten die beiden.
Am Samstag lief es sogar noch besser. Unter den 63 gestarteten Paaren erreichten sie das Halbfinale und belegten die Plätze neun bis zehn. Besonders erfreulich: Das Turnier war im Hinblick auf die Weltranglistenpunkte sogar höher dotiert als die renommierte DanceComp in Wuppertal. Das Ergebnis ist damit ein starkes Ausrufezeichen auf internationalem Parkett.

Starke Konkurrenz bei den Seniorn IV
Auch Ian und Birgit McColl hatten sich auf den Weg nach Rotterdam gemacht. Sie gingen im Turnier der WDSF Open Senioren IV an den Start. Trotz einer gute Leistung war für sie das Turnier in einem starken Feld schon nach der Vorrunde beendet. Nun heißt es weitertrainieren für die Weltmeisterschaft Ende Oktober in Polen.
Ein Wochenende voller Tanzsport und kleiner Abenteuer
In ihrem Erlebnisbericht schildern Rainer und Sabine Nolte nicht nur die sportlichen Höhepunkte, sondern auch die besonderen Begleitumstände des Wochenendes. Schon die Anreise am Donnerstag verlangte ihnen Geduld ab: Die letzten 50 Kilometer von Utrecht nach Rotterdam wurden zur Geduldsprobe im Stau. Am Hotel angekommen, mussten sie ihre umfangreiche Turnierausrüstung gleich mehrfach zwischen Auto und Zimmer transportieren.
Auch am Turniertag blieb es abwechslungsreich. Weil die Anmeldung kurzfristig erfolgt war, waren sämtliche begehrten Stylingtermine ausgebucht. Sabine übernahm Frisur und Make-up kurzerhand selbst, mit ruhiger Hand und viel Routine.
Herzliche Gastgeber und ein schöner Abschluss
Neben den sportlichen Ergebnissen blieb vor allem die Atmosphäre in Erinnerung. „Die Niederländer haben ein tolles Event auf die Beine gestellt, mit sehr viel Herzlichkeit und toller Organisation. Wir haben uns da sehr wohl gefühlt“, berichten Rainer und Sabine Nolte.
Nach zwei langen Turniertagen mit frühem Aufstehen, Styling, Aufwärmen und späten Abenden stand der Sonntag ganz im Zeichen der Erholung. Ausschlafen, Kaffee genießen und entspannt die Koffer packen, bevor es auf die Heimreise ging, die diesmal deutlich reibungsloser verlief als die Hinfahrt. Zu Hause wartete schließlich eine besonders schöne Überraschung: Die Kinder hatten ein Abendessen vorbereitet.